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Giacinto Scelsi (1905 - 1988)

Giacinto Scelsi zählt zu den wichtigsten Exponenten der Musik des 20. Jahrhunderts, obwohl er in relativer Zurückgezogenheit und am Rande der offiziellen Musikwelt gewirkt hat.
Früh schon hatte sich seine eminente Begabung als Improvisator bemerkbar gemacht, und er begann den traditionellen Weg des Komponisten einzuschlagen, u. a. studierte er während der Dreißigerjahre in Wien beim Schönberg-Schüler Fritz Klein. Scelsi begann sich schließlich immer mehr von den Zwängen des abendländischen Tonsatzdenkens zu entfremden. Er durchlebte eine persönliche und geistige Krise, begab sich auf ausgedehnte Reisen durch Afrika und Asien und fand schließlich - gestärkt durch Erkenntnisse der östlichen Philosophie und Mystik - zu einem neuen Verhältnis zur Musik. Nach der Mitte des Jahrhunderts begriff er sich selbst nicht mehr als Komponist, sondern eher als eine Art Medium, das über einen geistigen Zugang zu transzendenten Welten verfügt.


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