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Edgard Varèse (1883 - 1965)

Edgard Varèse wurde 1883 in Paris geboren. Nachdem er das ursprünglich geplante Ingenieursstudium verworfen hatte, studierte er bei Roussel und d‘Indy in Paris Komposition und wirkte als Dirigent in Frankreich und Deutschland. Nach seiner Übersiedelung nach Berlin im Jahre 1907 gelangte Varèse in den Kreis von Busoni, dessen Ideen seinem Musikdenken wesentliche Einsichten vermittelten. Das umfangreiche Frühwerk, das bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs entstand, gilt als verschollen. 1915 übersiedelte er nach New York, wo jene zukunftsweisenden Werke entstanden, auf denen sich Varèses Ruf als Pionier der neuen Musik gründet: Amériques (1918/20), Offrandes (1921), Hyperprism (1922/23), Octandre (1923) und Arcana (1925/27). 1921 gründete er mit Carlos Salzedo die „International Composers‘ Guild“, 1928 mit Henry Cowell und Carlos Chávez die „Pan American Association of Composers“ und 1941 den „New York Chorus“. 1928 kehrte Varèse für einige Jahre nach Paris zurück, wo er sich für die Verbreitung seiner Werke einsetzte. 1950 dozierte Varèse bei den Darmstädter Ferienkursen, wo er den sehnlich erwünschten Kontakt zur europäischen Avantgarde fand. 1957/58 komponierte er für Le Corbusier Poème électronique, rein elektronische Musik, die im Rahmen der Weltausstellung in Brüssel uraufgeführt wurde. Edgard Varèse starb 1965 in New York.


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